Da Boarische (Jazz)Plan hat schon einige Jahre auf dem Buckel, und zwar als Schriftzug auf Martins historischer Basstrommel. Im Frühjahr 2006 ließen wir drei den damit verbundenen Träumen endlich Taten folgen...

Warum Jazzplan? Der Plan hinter diesem Trio war Elemente des Jazz mit traditionellen bayrischen Stücken und Weisen zu verbinden. Diese Perspektive hat sich bei Proben und Auftritten erweitert. Nun finden sich auch Querverweise auf die verschiedensten Spielarten von Rock- und Popmusik im Programm.

Die Vielzahl an Instrumenten auf der Bühne fordert diese Herangehensweise geradezu heraus: So beherrscht Martin, im wahren Leben Student in München, zwei Blasinstrumente – Tenorhorn und Posaune – und sorgt mit Schlagzeug und Perkussion für den Rhythmus. Michael ist Technikerschüler in Kulmbach. Er bedient die Holzbläserfraktion mit Sax und Klarinette, übernimmt bei einigen Liedern den Bass und liefert mit seinem Hackbrett traditionelle Klänge. Der dritte Mann im Bunde heißt Markus und schreibt in Erlangen an seiner Doktorarbeit. Bei uns entlockt er Gitarre und Akkordeon Melodien und Rhythmen jeder Couleur.
Und der Gesang? Für den sind wir alle drei zuständig, wobei wegen unserer Liebe zum Bairischen die Sprache kein Thema ist.

Vorgetragen werden nur eigene Texte, die die oberbayrischen Wurzeln nicht verschleiern. Auch die Musik entspringt bis auf wenige Anleihen unserer Feder.

Das Publikum kann sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Ob es mit dem Geschmack von Volksmusik- oder Jazzpolizei übereinstimmt, steht auf einem anderen Blatt.
Ihnen wird der Abend ganz sicher gefallen!

Markus, Martin und Michael